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Zwei Befestigungsmethoden für Zylinderrollenlager
Zylinderrollenlager zeichnen sich durch Linienkontakt zwischen den Rollen und den Laufbahnen aus, haben hohe Tragfähigkeit und sind hauptsächlich für die Aufnahme von Radialkräften ausgelegt. Aufgrund der minimalen Reibung zwischen den Wälzkörpern und den Ringborden eignen sie sich für hohe Drehzahlen. Je nach Vorhandensein oder Fehlen von Bord an den Ringen werden Zylinderrollenlager in einreihige Typen wie NU, NJ, NUP, N und NF sowie zweireihige Typen wie NNU und NN unterteilt. Diese Art von Lager verfügt über eine trennbare Struktur für Innen- und Außenringe. Gängige Modelle sind SKF NJ2216ECM/C3, INA SL1818/500-E, INA LSL192334-TB usw.

Zylinderrollenlager ohne Borde am Innen- oder Außenring ermöglichen eine axiale Relativbewegung zwischen Innen- und Außenring, wodurch sie als Loslager eingesetzt werden können. Zylinderrollenlager mit doppelten Borden auf einer Seite des Innen-/Außenrings und einem einzelnen Bord auf dem Gegenring können einer bestimmten axialen Belastung in einer Richtung standhalten. Im Allgemeinen verwenden sie gestanzte Käfige aus Stahlblech oder massive Käfige aus Kupferlegierung, während einige auch Käfige aus Polyamid bestehen.
Bei der tatsächlichen Montage von Zylinderrollenlagern führen falsche Montagemethoden häufig zu Lagerschäden und anschließenden Funktionsstörungen. Es wird hiermit betont, dass die Beherrschung der richtigen Montagemethode für Zylinderrollenlager ein äußerst wichtiger Schritt ist.
Es gibt zwei gängige korrekte Montagemethoden für Zylinderrollenlager: Kaltmontage und Warmmontage.

1. Kaltmontage
Bei kleinen Lagern mit nicht fester Passung kann das Lager durch leichtes Schlagen mit einem Hammer auf eine Hülse in die richtige Position gebracht werden. Die Schlagkraft sollte so gleichmäßig wie möglich auf den Lagerring ausgeübt werden, um Kippen oder Verziehen des Lagers zu verhindern. Die meisten Zylinderrollenlager werden durch Einpressen montiert. Wenn sowohl der Innen- als auch der Außenring des Zylinderrollenlagers gleichzeitig auf die Welle und in das Gehäuse gepresst werden, ist es wichtig, gleichzeitig gleichen Druck auf den Innen- und Außenring auszuüben, wobei die Kontaktflächen des Montagewerkzeugs auf derselben Ebene bleiben müssen.

2. Warmmontage
In der Regel ist das Erwärmen des Lagers oder des Lagergehäuses eine Voraussetzung für die Montage von Großlagern, da die erforderliche Montagekraft mit zunehmender Lagergröße steigt. Der Temperaturunterschied zwischen dem Lagerring und der Welle/dem Gehäuse bei der Warmmontage hängt hauptsächlich von der Presspassung und dem Durchmesser der Lagerpassfläche ab. Die Erwärmungstemperatur offener Lager darf 120 °C nicht überschreiten. Es wird nicht empfohlen, Zylinderrollenlager mit Dichtungen und Deckscheiben über 80 °C zu erwärmen (es ist sicherzustellen, dass die Temperatur die zulässige Temperatur der Dichtungen und des Schmierfetts nicht überschreitet). Während der Erwärmung muss das Lager gleichmäßig erwärmt werden und die lokale Überhitzung ist strengstens untersagt.