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Was ist bei der Montage des Axialkugellagers zu beachten?

2025-05-23
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Bei der Montage eines Axialkugellagers ist die Rechtwinkligkeit zwischen dem Wellenring und der Wellenachse zu überprüfen. Dazu wird eine Messuhr an der Stirnfläche des Gehäuses befestigt, die Sonde der Messuhr an der Laufbahn des Lagerwellenrings angelegt und das Lager unter Beobachtung des Messuhrzeigers gedreht. Wenn sich der Zeiger auslenkt, bedeutet dies, dass der Wellenring nicht senkrecht zur Wellenachse steht. Bei tiefen Gehäusebohrungen kann zur Überprüfung auch ein verlängerter Messuhrfühler verwendet werden. 

Wenn das Axialkugellager korrekt eingebaut ist, passt sich sein Sitzring automatisch an die Rollbewegung der Wälzkörper an und sorgt dafür, dass die Wälzkörper in den Laufbahnen des oberen und unteren Rings liegen. Bei umgekehrter Montage funktioniert das Lager nicht nur nicht ordnungsgemäß, sondern die Passflächen werden auch stark verschlissen. Da der Unterschied zwischen dem Wellenring und dem Sitzring nicht sehr deutlich ist, ist bei der Montage besondere Sorgfalt erforderlich, um Fehler zu vermeiden.

 

Darüber hinaus sollte zwischen dem Sitzring des Axialkugellagers und der Lagersitzbohrung ein Abstand von 0,2–0,5 mm gelassen werden, um Fehler aufgrund ungenauer Teilefertigung und Montage auszugleichen. Wenn die Mitte des Lagerrings während des Betriebs abweicht, sorgt dieser Spalt für eine automatische Anpassung, vermeidet Kontakt und Reibung. Andernfalls kann das Lager schwer beschädigt werden.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an QIBR

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